Novartis Schweinegrippeimpfstoff CELTURA in Deutschland nicht erhältlich

Der Impfstoff CELTURA ist zwar in Deutschland zugelassen, Apotheken können ihn aber nicht beschaffen. Eine echte Alternative etwa für Schwangere ist der gentechnisch hergestellte Spaltimpfstoff mit Adjuvans aber eh nicht.

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Schweinegrippe-Impfstoffe: nicht nur in der Schweiz unübersichtlich.

Die NZZ fasst schön die Verwirrung bei der Zulassung von Novartis pandemischen Impfstoffen Celtura und Focetria in der Schweiz zusammen. Das gilt natürlich nicht nur für den heimtlchen Testmarkt sondern auch für die BRD, nur dass man bei uns aus polit. Gründen zT anders entschieden hat.

Celtura(R): Zulassungs-Chaos in der Schweiz um H1N1-Impfstoff

Swissmedic hat die Zulassung wegen „Verunreinigungen“ verzögert: Der gentechnisch auf Hundezellen produzierte Impfstoff hat die Schweizer Zulassungsbehörde zu Sicherheitsbedenken getrieben. Grund zur Sorge gaben mögliche Reste von Hundeproteinen, die, so die Behörde, ein Problem für Hundeallergiker darstellen könnte. Novartis dementiert. Trotzdem kein glorreicher Start im Heimatland – und die Schweizer bleiben wie wir Deutsche mit dem unguten Gefühl zurück, menschliche Versuchskaninchen zu sein.

Celtura(R) – neuer H1N1-Impfstoff in Deutschland zugelassen

Novartis hat in Deutschland die Zulassung für Celtura bekommen. Der H1N1-Schweinegrippeimpfstoff wird im Gegensatz zu Focetria nicht auf Hühnereiern gezüchtet sondern in der Zellkultur. Die Sicherheit dieser Produktionsmethode ist (wie auch bei Optaflu) nicht endgültig geklärt. Auch dieser Impfstoff ist mit einem umstrittenen Wirkverstärker (MF59, der auch in den Grippeimpfstoffen Focetria und  Fluad eingesetzt wird) versehen. Leider ist auch dieser Impfstoff somit keine sichere Alternative etwa für Schwangere.

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