Novartis verteidigt Schmerzmittel(ab)usus im Spitzensport

„Ohne die Unterstützung aus der Apotheke ist eine Dauerbelastung wie bei der Weltmeisterschaft kaum möglich“ wird Novartis vom Hamburger Abendblatt zitiert. Es geht um die deutsche Handballmanschaft – und deren Analgetika-Bedarf. Besonders das NSAR Diclofenac (Novartis Voltaren(R)) werde gerne genommen. Das birgt gleich zwei große Probleme: Doping und Gesundheitsschäden.

Bei Schmerzmitteleinnahme kann der Sportler Leistungen bringen, die sonst schmerzbedingt nicht möglich wären. Hier wird von legalem Doping gesprochen.

Langjährige Schmerzmitteleinnahme, insbesondere von NSAR wie Diclofenac, schädigt den Körper, insbesondere die Nieren. Der Ex-Werder-Fußballer Klasnic durfte es am eigenen Leibe erfahren: seine Niere versagte.

Novartis läßt offenbar kritische Distanz zum Schutz von Sport und Sportlern vermissen.

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Novartis wirbt in Schweiz für Dopingmittel

Stationäre Aufnahme berichtet zusammenfassend über Coramin/Nikethamid, eine Doping-Substanz, die in der Schweiz als Lutschtablette weiterhin frei verkäuflich ist. Die Fachinformation enthält den Hinweis, dass das Präparat zu einem positiven Dopingtest führen kann, die Patienteninformation dagegen nicht  (Quelle: Arzneimittel-Kompendium der Schweiz).

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