Rekordstrafe wegen Diskriminierung gegen Novartis

Systematische Diskriminierung von Frauen in allen Facetten – das wird nun noch teurer. Wie u.a. SPON berichtet muss Novartis nun 250 Millionen US$ Strafe zahlen. Zahlreiche weitere Frauen stehen wohl mit Klagen in den Startlöchern. Novartis reagiert wie erwartet: man geht in Berufung und gelobt Besserung.

WHO genemigt 3 Schweinegrippe-Impfstoffe von Novartis

Die Weltgesundheitsorganisation hat 3 Schweinegrippe-Impfstoffe von genemigt; damit erleichtert sie den Kauf der Impfstoffe durch UN-Stellen, etwa für Entwicklungsländer.

Novartis verspekuliert sich mit Alcon?

Bei einem Deal mit Nestle um Alcon-Aktien könnte es teuer werden: Der zweiteilige Handel wird wohl nach einem Höhenflug der Alcon-Aktie teuer werden – und da man Alcon nicht komplett besitzt sind die Chancen auf Gewinne dort auch geschmälert.

Novartis nutzt Pandemie als Türöffner

Plötzlich haben ihn alle lieb: Novartis CEO Vasella wird von Kanzlerin Merkel und der amerikanischen Gesundheitsministerin hofiert. Grund ist jeweils eine Fabrik zur Impfstoffproduktion – ein Geschäftszweig, der bis zur HPV-Impfung angesichts einer impfmüden Bevölkerunglange vor sich hin dümpelte.

Novartis eröffnet neue Impfstofffabrik in USA

Im „pandemischen Zeitalter“ lohnt sich die Impfstoffproduktion, und so hat Novartis in den USA gerade ein großes Werk eröffnet. Dort wird auch das viel diskutierte Adjuvans MF59 produziert. Interessanterweise diskutiert man in den USA gerade, ob es ein Fehler war, keine Adjuvantien zu verwenden – während wir diskutieren, ob es ein Fehler war, sie zu verwenden. time will tell…

Serbien kauft teuer Schweinegrippeimpfstoff bei Novartis

Serbien kauft für 8 EUR pro Impfdosis von Novartis einen pandemischen Grippeimpfstoff. Das ist nur geringfügig weniger als die 9 EUR, die die BRD an GSK zahlt. Tja, Angst treibt die Preise – aber nicht nur bei Impfstoffen, sondern auch bei Hausmitteln.

In anderen Ländern ist man da geschickter mit den Preisverhandlungen, etwa Frankreich mit 6,25 EUR.

Milliarden nach China

Novartis investiert 1,25 Mrd US$ in Forschungseinrichtungen in China. Es sollen insbesondere Medikamente für den chinesischen Markt erforscht werden. Ansonsten wird es sicher auch den Trend zu klinischer Forschung in Entwicklungsländern beschleunigen: Probanden und Ärzte sind dort viel billiger – und die Aufsichtsbehörden laxer.

UPDATE: nun hat Novartis sich auch in eine chinesische Impfstofffabrik eingekauft.

%d Bloggern gefällt das: