AKdÄ zu risk-sharing: unethisch und intransparent

Die AKdÄ nimmt Stellung zu den „Cost-Sharing-Initiativen“ oder „Risk-Share-Verträgen“, die hier auch schon mehrfach Thema waren:

Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass die Direktverträge zwischen pharmazeutischen Herstellern und Krankenkassen bzw. Kliniken die ärztliche Therapiefreiheit beeinträchtigen, der Einsatz von in klinischen Studien nicht selten unzureichend geprüften Arzneimitteln propagiert wird, vermutlich nur marginale Einsparungen erzielt, dafür aber kostenintensive und angeblich innovative Arzneimittel mit erheblichem Risikopotenzial am Markt platziert werden.

PS: interessant ist auch, dass die Pharmaindustrie das Risiko nicht über die Versicherungswirtschaft abdeckt – offenbar sind die Verträge so lukrativ und das finanzielle Risiko so gering, dass es keiner formalen Versicherung bedarf.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: