Veröffentlicht am 24. Juni 2008 von antinova
Die Ärztezeitung stellt klar: beim Vetrag zur Lucentis bei der Behandlung der AMD handelt es sich nicht um Risk-Sharing. Klar – das Medikament wird unabhängig vom Erfolg bezahlt, nur die Gesamtsumme ist gedeckelt.
Leider gibt es keine Details zum Vetrag. Interessant wäre schon zu wissen, wieviele Injektionen die AOK-Versichertengemeinschaft zahlen muss und wo der Deckel liegt. [...]
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Veröffentlicht am 2. Juni 2008 von antinova
Die AKdÄ nimmt Stellung zu den „Cost-Sharing-Initiativen“ oder „Risk-Share-Verträgen“, die hier auch schon mehrfach Thema waren:
Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass die Direktverträge zwischen pharmazeutischen Herstellern und Krankenkassen bzw. Kliniken die ärztliche Therapiefreiheit beeinträchtigen, der Einsatz von in klinischen Studien nicht selten unzureichend geprüften Arzneimitteln propagiert wird, vermutlich nur marginale Einsparungen erzielt, dafür aber [...]
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Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von antinova
Wir haben über den „Risk-Share-Vertrag“ zwischen Novartis und der DAK berichtet. Die Barmer ist nunseit Oktober auch im Boot und spricht dumm-dreist von „Wirkgarantie“.
Das Arzneitelegramm hat nun nachgerechnet (at 2008;1:1-3) und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: der Vertrag ist höchst unwirtschaftlich (aus GKV-Perspektive): Die Behandlung von 1000 Frauen mit Zolendronsäure kostet 561.630€/Jahr. In der Zulassungstudie [...]
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Veröffentlicht am 4. Januar 2008 von antinova
Einige Details zu einen älteren Beitrag: Novartis hat mit der DAK eine „risk sharing“ Vereinbarung abgeschlossen. Demnach zahlt die DAK Aclasta(R)/Zoledronsäure – und Novartis zahlt den Medikamentenpreis (€561,63 für die jährliche Infusion mit 5 mg Zoledronsäure – das sind 64% mehr als für 10 mg eines täglichen Alendronat-Generikum) zurück, wenn sich im Folgejahr doch ein [...]
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Veröffentlicht am 22. Oktober 2007 von antinova
Die DAK und Novartis haben einen „Garantievertrag“ abgeschlossen: wenn Aclasta(R) bei Osteoporose nicht wirkt (d.h. Knochenbruch) oder Sandimmun Optoral(R) bzw. Myfortic(R) nach Nierentransplantation nicht wirken (d.h. Organabstoßung) gibt es „Geld zurück“ für die DAK. Das freut die Krankenkasse – aber dem betroffenen Patienten kann es egal sein. Leider führt das dazu, daß Patienten in Zukunft [...]
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