Apokalyptisches Marketing – „Blitzkrieg“

Stern-Jouralist Markus Grill hat weiter gegraben und beschreibt die Marktingpraxis von Novartis mit „Freundlich, clever, höchst aggressiv“.
Wir würden eher von Apokalypse sprechen, wenn wir von „Streetfighting“ mit „scharfen Waffen“ die in „Bulldozer-Manier“ zur „entscheidenden Attacke“ eingesetzt werden lesen. (Danke an Stationäre Aufnahme für den Hinweis)
Zu den scharfen Waffen gehören auch Geldscheine für Ärzte – denn warum sollten die sonst eine un-innovative Fixkombi von Amlodipin und Valsartan, genannt „Exforge“ einsetzen? Wir können ja mal die virtuelle Schweizer Beraterin Noelle von Novartis fragen: „Warum soll ich Exforge nehmen?“ – Antwort: “ Warum? Mir fehlt da gerade der Zusammenhang, sorry!“
Apropos Geld – an anderer Stelle soll gespart werden, „Verwenden Sie Muster immer bewusst und zielgerecht … Ein Muster kostet uns EUR 7,30!!!“ erfahren die Außendienstler – auch interessant, wenn die kleinste Packung in der Apotheke 39,76 Euro kostet.
NACHTRAG: die armen Pharma-Reps werden den Blitzkrieg wohl mitmachen, damit sie nicht abgeschossen… äh… abgebaut werden.

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